Volltext 1/2022, S. 42-46.
Die in sich geschlossene Weltsicht von Donald Trump und seinen Anhängern, so argumentiert Ernst-Wilhelm Händler, lässt sich durch das Werk des Science-Fiction-Autors Philip K. Dick besser verstehen. Dessen Figuren versuchen, in die individuellen Welten anderer Figuren einzudringen und sie zu verformen, um totalitäre Subsysteme zu errichten. Dies sei Donald Trump in der Realität mit der in sich geschlossenen „Trumpworld“ gelungen, deren Widerspruchsfreiheit anziehend auf seine Anhänger wirke.