DIE ZEIT, 24.06.2021, S. 57
Über Ethik und das Böse in der Literatur spricht Thomas E. Schmidt mit Ernst-Wilhelm Händler. Händler sieht die Darstellung des Bösen eher in Horrorfilmen als in deutscher Gegenwartsliteratur, die sich eher ins Private zurückgezogen habe. Damit verweigere die Literatur sich der Aufgabe, verschiedene gesellschaftliche Gruppen durch genaue Beschreibung ins Gespräch zu bringen.