Die „zunehmende Deckungsgleichheit“ der Kunst mit dem Kunstmarkt behandle Ernst-Wilhelm Händler in seinem Roman „Der absolute Feind“. Der namenlose Protagonist erlebe die Kunstwelt „wie in einem Panoptikum“. Während Händler die Darstellung dieses Milieus gelinge, findet der Rezensent, dass Ulrich, titelgebender Protagonist aus Robert Musils Roman „Mann ohne Eigenschaften“, konziser räsoniere als die sich in die Kunstwelt vortastende Schriftstellerfigur in Händlers Roman.