Der Tagesspiegel, 24.10.2019.
Carsten Otte vergibt zu Anfang seiner Rezension einen hypothetischen Preis für die originellste Erzählperstektive an den Roman „Das Geld spricht“, da der Titel Programm sei und die Stimme des Geldes erzähle. Otte lobt Ernst-Wilhelm Händlers wirtschaftliche Expertise ebenso wie den Humor, der aus der Erzählperspektive entstehe. Das Geld, „machtbewusst, hochsensibel und dauerbeleidigt“, ergehe sich in einer „narzisstische[n] Rechtfertigungsorgie“. Manchmal sei das anstrengend, was aber an der Materie der Finanzspekulation liege. Insgesamt sieht Otte ein „amüsantes Lesevergnügen“.