Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.2019
Jochen Schimmang sieht in Ernst-Wilhelm Händlers Roman „Das Geld spricht“ ein Kammerspiel, in dem sich „der Geist des Finanzkapitalismus“ in den Obsessionen der beteiligten Figuren zeige. Das verlange geradezu nach Stereotypen in den Lebensläufen der Protagonisten und in den Schauplätzen, so Schimmang. Diese stören ihn jedoch nicht, im Gegenteil stellen sie für ihn das Gegengewicht zum essayistischen Erzählen des Geldes dar, das „ein verborgener Gott“ bleibe. Schimmang betont, dass der Stoff sich gut für eine Serie eigne.